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Wie wollen wir die Männerbewegung eigentlich definieren?

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Männerbewegung wird größtenteils wirkungslos bleiben :: Warum kommt Gendermainstreaming so einfach durch...?  
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Dampflok



Anmeldungsdatum: 17.06.2009
Beiträge: 55

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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2009 12:16    Titel: Wie wollen wir die Männerbewegung eigentlich definieren? Antworten mit Zitat

Hallo,

in einem anderen Strang gab es eine interessante Abschweifung zur Frage ob das, was wir Männer im Jahr 2009 aktiv machen und gestalten, nun "Männerbewegung" oder wie Odin meinte, lediglich "Männerrechtsbewegung" genannt werden sollte.

Ich beziehe mich auf den unsäglichen wikipedia-Artikel und die unwürdigen Begleitumstrände dazu und bin der Auffassung, daß der fanatische "wikipedia" - Dauerzensor Namens "schwarze feder" versucht, die einstmaligen Wurmfortsätze der Frauenbewegung ("kritische Männerbewegung"., "Männer gegen Männergewalt gegen Frauen" etc)

- als "Männerbewegung" hochzustilisieren. Diese "Bewegung" in der Männer sich selbst als Schweine und Vergewaltiger beschuldigen mußten, war sogar noch von feministinnen initiiert worden. Nicht mal das haben die damaligen "Männer" zurande gebracht.

Diese Bewegung, die zu ihrem Höhepunkt um 1985 nie mehr als ein paar Hundert umfaßte, ist meines Wissens tot - es gibt wohl nur noch den offenbaren Dauerstudenten "schwarze feder" (siehe genderama etc. dazu) , der teilweise Tag und Nacht die Geschlechterthemen ideologisch zurechtbiegt.

Heute, fast eine Generation später, stehen immer mehr Männer virtuell und real gegen ihre Benachteiligung auf. Manche als Trennungsväter wie jetzt am Wochenende in Berlin, manche als berufliche Quotenopfer die z.T. den Rechtsweg beschreiten, manche, die die "veralteten" traditionellen Werte für sich wiederentdecken und deshalb Frauen aus anderen Kulturkreisen heiraten - oder gleich dahin auswandern um der Unrechtssprechung zu entgehen (was allerdings m.E. z.T. einer Flucht entspricht) und manche engagierte Eltern, die den Kampf gegen feministische Lehrerinnen aufnehmen.

Wie seht Ihr die Männerbewegung? was sonst als diese Aktiven macht heute die Männerbewegung aus? Sollten wir uns wirklich von ein paar wikipedia-Ideologinnen zur "MännerRECHTSbewegung" unterordnen lassen? Die eigentliche Abwertung liegt in der Unterordnung unter den Oberbegriff "Männerbewegung" unter Einschluß des politisch-suggestiven Wortes "rechts".

Ich meine, daß nur die jeweils AKTIVE Bewegung sich "Männerbewegung" nennen kann. Sind Lila Pudel männerbewegt? Sind sie in der Mehrzahl der Aktiven, oder gar in der Diskurshoheit, nur weil ein paar Soziologen für teures Steuergeld ein paar literarische Frauenfürze abgelassen haben um zu promovieren?

Ich denke Nein. Aber mich würde interessieren wie Ihr dazu steht.


.
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Lupus



Anmeldungsdatum: 17.05.2009
Beiträge: 173
Wohnort: Kassel

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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2009 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist es relativ egal, wie wir uns nennen, und zu welcher Strömung wir gehören.

Da ich zur Zeit von Umgangsvereitelung in besonders dreister Form betroffen bin, lassen mich sogar alle anderen Feinheiten einer Männerrechtlerbewegung kalt. Sogar mein Rechtsanwalt lässt sich ständig verleugnen und tut einfach nichts mehr. Und das, obwohl er nie eine offene Rechnung mit mir hatte. Er weiß offenbar, dass meine Ex sich ohnehin an keinen Beschluss hält und Sanktionen nicht durchgeführt werden können.

Wenn ich nur genug Leidensgenossen kennen würde, die bereit sind, mit mir auf die Straße zu gehen, ich wäre sofort dabei. In diesem Falle kann wirklich nur glaubwürdig demonstrieren, wer selber betroffen ist.

Aufmerksamkeit kriegst du nur in der Öffentlichkeit, im Internet ist das viel zu mühsam und langwierig. Außerdem muss man sich noch beschimpfen lassen.
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ajk



Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beiträge: 812

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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2009 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

Beschreibe anonym Deine Situation, vielleicht können wir das veröffendlichen.

/ajk

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"Überflüssig zu fragen, was Domänen drohte, die von denjenigen erobert würden, die unfähig sind, selbst welche aufzubauen. Die Zustände in Politik, Bildung und Medien haben längst die Antwort geliefert." Der Maskulist
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Manhood



Anmeldungsdatum: 06.05.2009
Beiträge: 369
Wohnort: Kanton Schwyz

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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2009 17:25    Titel: Sturm im Wasserglas! Antworten mit Zitat

Ist doch völlig wurst, Hauptsache, wir machen den Feminismus und die Feministen platt..... Very Happy

Im Übrigen glaube ich kaum, dass es irgend jemanden interessiert, zu welchen Resultat wir hier gelangen, oder meinst du nicht, Dampflock?

Oder willst du nachher an Manndat, Arne Hoffmann und Co. eine e-Mail rauslassen mit der Meldung: Wir heissen jetzt ".......", weil seine durchlauchten Majestäten des Forums "Zirkel des Perseus" das so beschlossen haben? Very Happy

Grüsse

Manhood
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Odin



Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 505

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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2009 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich halte tatsächlich die Unterscheidung in eine MännerRECHTSbewegung wichtig, um zu demonstrieren, daß die Männerbewegung umfassender ist. Allerdings gebe ich dir recht, wenn du auf den feministischen Ansatz einer früheren Männerbewegung hinweist.
Trotzdem denke ich, daß man schon begrifflich nicht wichtige Teile einer Männerbewegung, wie z.B. die "neuen Männer" ausschließen kann. Diese haben Grundlagen gelegt, ohne die wir heute nicht so weit wären, wie wir sind. Auch wenn ich persönlich mich mit deren Idealen nicht anfreunden kann, aber der Ansatz, über die eigene Männlichkeit nachzudenken kam ursprünglich aus dieser Richtung und schon seit den 70er Jahren - und zwar im Zuge der Frauenbewegung, aber nicht aufgrund dieser oder gar in deren "Auftrag".

Insbesondere halte ich es aber für wichtig, die Väterbewegung, Väterrechtsbewegung und die Männerrechtsbewegung voneinander zu unterscheiden. Auch die Jungenarbeit ist eine eigene Bewegung für sich, mit sehr guten Ansätzen, aber ohne einen Männerrechtsansatz (höchstens als Ergänzung).

Allein schon durch diese Begrifflichkeit wird unser Ansatz und unser Verständnis von Männerbewegung erweitert und der Engstirnigkeit und Stammtischmentalität vorgebeugt.

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Odin
http://www.youtube.com/OdinGerman
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Lupus



Anmeldungsdatum: 17.05.2009
Beiträge: 173
Wohnort: Kassel

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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2009 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Odin hat folgendes geschrieben:

Allein schon durch diese Begrifflichkeit wird unser Ansatz und unser Verständnis von Männerbewegung erweitert und der Engstirnigkeit und Stammtischmentalität vorgebeugt.
Ich finde, man kann keine Summen verändern, wenn man nichts mit den einzelnen Elementen zu tun hat. Es sei denn, man wäre Diktator oder Demagoge. Ändern tun sich die Verhältnisse ohnehin nur, wenn jeder für sich seine Konsequenzen zieht. Nur sehe ich keine Wahlalternativen darin, Single zu bleiben, religiös zu werden, mir eine möglichst hässliche Frau zu suchen oder meine Triebe im Puff abzureagieren.

Alles, was ich tun kann ist, Möglichkeiten und Parameter aufzuzeigen. Zum Beispiel weiß ich ganz gut Bescheid darüber, wie sich Frauen entsprechend ihres kulturellen Kontextes verhalten und was man tun kann, um diesen Kontext ins Inland zu verfrachten. Nicht ganz einfach, aber auch nicht unmöglich.

In der Schweiz soll es angeblich erheblich mehr Männer geben, die diesen Weg gehen. In Deutschland schämen sich noch zu viele. Diese Scham muss man einfach überwinden.
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Dampflok



Anmeldungsdatum: 17.06.2009
Beiträge: 55

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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2009 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Odin hat folgendes geschrieben:
Ich halte tatsächlich die Unterscheidung in eine MännerRECHTSbewegung wichtig, um zu demonstrieren, daß die Männerbewegung umfassender ist. Allerdings gebe ich dir recht, wenn du auf den feministischen Ansatz einer früheren Männerbewegung hinweist.
Trotzdem denke ich, daß man schon begrifflich nicht wichtige Teile einer Männerbewegung, wie z.B. die "neuen Männer" ausschließen kann.


Du magst das bedauern aber die sind heute völlig raus und nicht mehr Teil irgendeiner Bewegung. Sie sind heute eben nicht wichtig. Es sei denn Du meinst die Löschtaste von "schwarze feder" bei wikipedia, ansonsten sind die Zeiten vorbei.

Ob die "neuen Männer" jemals organisiert bewegt waren (im Gegensatz zu den Heulsusen) wage ich etwas zu bezweifeln sondern glaube daß sie sich als Konsequenz der öffentlichen feministischen Forderungen dem Zeitgeist beugten, jeder für sich. Auch die bewegen aber heute nichts mehr - sie haben übrigens auch vorher nie etwas bewegt außer sich selber zur Anpassung.

Es geht mir um eine begriffliche Standortbestimmung im Jahre 2009 und deine Einlassung zielt leider darauf ab, die heutige Männerbewegung, klein wie sie noch ist, als erstes gleich fein säuberlich aufzuteilen nach dem vorhin noch von Dir selber kritisierten Prinzip "teile und herrsche".

Nein, ich finde alle Männerbewegten sollten sich heute selbstbewußt, auch und gerade in der - und gegenüber der - Öffentlichkeit, zuallererst

MÄNNERBEWEGUNG

oder Maskulisten nennen. Das sollte unser Anspruch sein. Auch Savvakis sah den Begriff "Männerrechtler" sehr kritisch.


Zitat:
Diese haben Grundlagen gelegt, ohne die wir heute nicht so weit wären, wie wir sind. Auch wenn ich persönlich mich mit deren Idealen nicht anfreunden kann, aber der Ansatz, über die eigene Männlichkeit nachzudenken kam ursprünglich aus dieser Richtung und schon seit den 70er Jahren - und zwar im Zuge der Frauenbewegung, aber nicht aufgrund dieser oder gar in deren "Auftrag".
Sei es wie es ist, diese Zeiten der kollektiven Selbstkritik beim Kräutertee in der WG sind definitiv vorbei.

Zitat:
Insbesondere halte ich es aber für wichtig, die Väterbewegung, Väterrechtsbewegung und die Männerrechtsbewegung voneinander zu unterscheiden. Auch die Jungenarbeit ist eine eigene Bewegung für sich, mit sehr guten Ansätzen, aber ohne einen Männerrechtsansatz (höchstens als Ergänzung).
Die Jungenarbeit besteht meines Wissens (du kannst mich gerne korrigieren) im Wesentlichen aus kommerzieller Arbeit von Leuten die damit ihr Geld verdienen. Das ist keineswegs zu kritisieren, aber das gleich eine "Bewegung" (also etwas aus dem Volk heraus) zu nennen, selbst wenn die Ziele ja positiv zu werten sind, wäre vermutlich wie einem Handyanbieter humanitäre Motive zu unterstellen.

Wie groß ist eigentlich die Jungenarbeit? Wieviele Menschen (eine ungefähre Schätzung wäre nett) arbeiten dort freiwillig und unentgeltlich für die gute Sache?

Zitat:
Allein schon durch diese Begrifflichkeit wird unser Ansatz und unser Verständnis von Männerbewegung erweitert und der Engstirnigkeit und Stammtischmentalität vorgebeugt.
Die Unterscheidungen sind sicher dann hilfreich und vonnöten, wenn es zu Rückfragen oder Diskussionen kommt.

Schon wegen der Prägnanz würde ich mich aber sträuben, im öffentlichen Raum jedesmal eine kleinkarierte Unterscheidung zu treffen. Ich halte daher den Oberbegriff Männerbewegung für angebracht. Wir bewegen uns im Jahr 2009 den Umständen entsprechend anders als vor 35 Jahren; die Frauenbewegung hat 1910 auch andere Ziele gehabt als die heutige (damals Kampf um Grundrechte, heute Sicherung der Pfründe).

Um mal den widerlichen Ansatz von identitätszerstörender "Jungenarbeit" bei "Dissens" zu erwähnen und ausnahmsweise sinnvoll zu nutzen ("Du bist kein Junge, du bist ein Mädchen!") , plädiere ich spaßeshalber dafür, den damaligen Selbstverleugnern vorzuwerfen, sie seien keine Männer - und daher die damalige "Männerbewegung" der Frauenbewegung zuzuordnen, was angesichts der damaligen Zielsetzung so falsch ja nicht ist...Very Happy


.
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ajk



Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beiträge: 812

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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2009 0:07    Titel: Antworten mit Zitat

Die Bezeichnung ist Maskulisten. Der Maskulismus.

Die Facetten in anderen Bereichen sind Facetten. Es liegt an uns das so festzulegen.

Wer hat den MUT dazu?

/ajk

_________________
"Überflüssig zu fragen, was Domänen drohte, die von denjenigen erobert würden, die unfähig sind, selbst welche aufzubauen. Die Zustände in Politik, Bildung und Medien haben längst die Antwort geliefert." Der Maskulist
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Dampflok



Anmeldungsdatum: 17.06.2009
Beiträge: 55

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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2009 7:32    Titel: Antworten mit Zitat

ajk hat folgendes geschrieben:
Die Bezeichnung ist Maskulisten. Der Maskulismus.

Die Facetten in anderen Bereichen sind Facetten. Es liegt an uns das so festzulegen.

Wer hat den MUT dazu?

/ajk
Na wir. Wer sonst?


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Odin



Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 505

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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2009 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zunächst mal:
LUPUS: Es geht in diesem Thread mal ausnahmsweise NICHT um Frauen und wie wir die Gesellschaft gestalten, daß jeder mal zum Schuß kommt! Nimm das bitte zur Kenntnis.

Zu Dampflok:

Der Floh, der den Hund reitet, darf nur für sich selbst definieren. Dem Hund ist das egal.
Maskulisten sind eine Männerrechtsbewegung. Die Männerbewegung ist zwangsläufig größer, beinhaltet zwangsläufig also auch Teile, mit denen die Männerrechtsbewegung nichts anfangen kann oder die er sogar anders und gegensätzlich sieht. Trotzdem kann man den Leuten nicht einfach das Geschlecht absprechen und ihnen attestieren, daß sie nicht zur Männerbewegung gehören.
Die Jungenarbeit ist hauptsächlich professionell, das ist richtig. Gerade über die Jungenarbeit kann der Maskulismus aber an Einfluß gewinnen. Das hat Arne auch erkannt und sein neuestes Buch entsprechend gewählt. Die Jungenarbeit kann den Boden für die Männerarbeit und die Männerrechtsbewegung (auch hier wieder eine Unterscheidung!) bereiten. Beim Feminismus war es in Teilen umgekehrt. Dort entstand die Mädchenarbeit erst im Zuge des Feminismus (natürlich nicht die Mädchenarbeit insgesamt, sondern die emanzipatorische).
Auch bei der Jungenarbeit kann man die feministische Jungenarbeit und die - ich nenne sie so - identitätserweiternde Jungenarbeit unterscheiden. Auch emanzipatorisch wäre als Begriff vielleicht angebracht.

Die "neuen Männer" für tot zu erklären ist schon sehr seltsam. In beinahe JEDER Stadt gibt es Grüppchen davon, die sich Treffen und einmal im Jahr veranstalten sie ein großes Treffen und zwar deutschlandweit. Die sind in ihrer Aktivität unschlagbar und uneinholbar!!!
Nehmt mal Kontakt zu ihnen auf. Teile davon sind sehr motivierbar und ansprechbar. Mit einem, den ich aus diesen Kreisen kenne, plane ich gerade das Initiationswochenende für Jungs.

Das wäre auch ein gutes Beispiel: Obwohl ich mich hauptsächlich zum Maskulismus zähle und mich dort als einen der wenigen Aktivisten fühle, habe ich doch zu mehreren Teilen der Männerbewegung Kontakt und versuchte auch schon teilweise zu vernetzen. Ob man jeden dieser Teile für den Maskulismus gewinnen oder interessieren kann, ist eine andere Frage. Aber Sympatisanten sind äußerst wichtig und müssen zwangsläufig in der Zahl größer sein, als die tatsächlichen "Arbeiter".

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Odin
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Lupus



Anmeldungsdatum: 17.05.2009
Beiträge: 173
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2009 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Odin hat folgendes geschrieben:
Zunächst mal:
LUPUS: Es geht in diesem Thread mal ausnahmsweise NICHT um Frauen und wie wir die Gesellschaft gestalten, daß jeder mal zum Schuß kommt! Nimm das bitte zur Kenntnis.

Was haben wir uns denn hier für einen hochnäsigen Pudel eingehandelt? Was glaubst du eigentlich wer du bist, dass du glaubst, mich hier maßregeln zu können? Reiß' dich mal am Riemen, Mensch! (Mann glaub ich nicht) Rolling Eyes
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Lupus



Anmeldungsdatum: 17.05.2009
Beiträge: 173
Wohnort: Kassel

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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2009 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Schon die Herangehensweise "erst Definition - dann mal sehen" ist doch schon völlig typisch. Da sieht man schon, dass von vornherein geplant wird, eine Bewegung neben einer anderen existieren zu lassen.

Nimm dir ein Beispiel an der DDR. Die existiert auch nicht mehr gleichberechtigt neben der BRD, sondern ist darin aufgegangen. Was fällt muss man stoßen, sagte schon Nietzsche. Wer jetzt noch daran denkt, Feminismus bekämpft man, indem man eine gleichberechtigte Stütze danebenstellt, hat irgendwie noch nie an konkreten Projekten maßgeblich mitgearbeitet.

Hier müssen ganz andere tools zum Einsatz kommen!
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Odin



Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 505

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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2009 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, ich nehme mir kein Beispiel an der DDR!
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Odin
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ajk



Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beiträge: 812

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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2009 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe die Maskulisten (als "kräftigstes" Wort) in der Mitte der ganzen. Fachlich korrekt würde man wohl sagen das Maskulisten ein Teil oder die Männerbewegung selbst ist.

Aus meiner Sicht sind Maskulisten der Kern, und der "Rest" sind Facetten die drumrum sind. Teile davon, Bezugnehmend drauf usw..

/ajk

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Odin



Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 505

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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2009 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

ajk hat folgendes geschrieben:
Ich sehe die Maskulisten (als "kräftigstes" Wort) in der Mitte der ganzen. Fachlich korrekt würde man wohl sagen das Maskulisten ein Teil oder die Männerbewegung selbst ist.

Aus meiner Sicht sind Maskulisten der Kern, und der "Rest" sind Facetten die drumrum sind. Teile davon, Bezugnehmend drauf usw..

/ajk


Ich würds eher zeitlich sehen: Maskulismus ist der letzte Spross der Männerbewegung. Vielleicht auch der zwangsläufige Spross!!!

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