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Zirkel des PerseusKoordinationsforum für Maskulisten - Basis in der Schweiz
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Ablehnung von Quotierung und Gleichstellungspolitik
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| Teilhabe an Gestaltung der Gesellschaft :: Menschenwürde ist keine Frage des Geschlechts |
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ajk
Anmeldungsdatum: 22.01.2009 Beiträge: 812

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Verfasst am: 26 Sep 2009 13:55 Titel: Ablehnung von Quotierung und Gleichstellungspolitik |
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In diesem Punkt geht es um die Formulierung eines Gegenentwurfs für diese seltsame Quotierung- und Gleichstellungspraxis.
Zitat von Altschneiders Punkten:
| Zitat: | 3. Gleichstellung, Gender mainstreaming, jede einseitige Bevorzugung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts wie etwa Quotierung von Arbeit schränken die Eigenverantwortung und die Selbstwirksamkeit des Einzelnen ein und sind daher abzulehnen.
An den Hochschulen herrscht bei den sogenannten Gender Studies die feministische Sicht der Dinge vor.
Schluß damit! Frauen- und Männerperspektiven müssen in den Lehrplänen gleichermaßen berücksichtigt werden. Außerdem muß gerade in "Gender-Studies", die ja eine Quote im Alltagsleben fordern, der Anteil an Professoren, Studenten und universitärer Abschlüsse ausnahmslos exakt quotiert werden.
Gleichstellungsbeauftragte in Behörden und Kommunen – bei denen es sich fast ausschließlich um Frauen handelt – sind faktisch nur für Frauenangelegenheiten zuständig. Die Politik des Gender Mainstreaming soll zwar die Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern berücksichtigen, ist in der Praxis aber kaum mehr als die Fortführung der altbekannten Frauenpolitik. Wir sollten dafür sorgen, daß Geschlechterpolitik nicht länger nur als Frauenpolitik verstanden werden darf, sondern genauso die Situation und Probleme der Männer ins Blickfeld nimmt. Die Posten der Gleichstellungsbeauftragten müssen entweder paritätisch besetzt oder ganz gestrichen werden.
An den Unisextarifen der gesetzlichen Rentenversicherung ist auf Grund der langen Beitragszeiten nicht zu rütteln. Die kürzere Lebensdauer der Männer führt jedoch bei Jahrgängen ab 1970 zu einer negativen, also grundgesetzwidrigen Verzinsung. Deshalb sollte das Renteneintrittsalter der Männer um die gegenüber Frauen geringere Lebenserwartunggesenkt werden. Dieser frühere Renteneintritt könnte in dem Maße abgeschmolzen werden, in dem sich die Lebenserwartung von Männern und Frauen angleicht.
Wegen ihrer geringeren Lebenserwartung müssen Männer bei gleichen Auszahlungen monatlich weniger in die private Altersvorsorge investieren. Da das auf einer versicherungsmathematisch begründbaren Risikoabschätzung beruht, ist es auch nach dem Antidiskriminierungsgesetz erlaubt. Im Gegensatz dazu werden bei der privaten Riesterrente Unisextarife vorgeschrieben. Wir sollten die Wiedereinführung der geschlechtsbezogenen Tarife erwirken. Männern kann nicht zugemutet werden, mit ihren privaten Beiträgen den längeren Rentenbezug von Frauen zu subventionieren, die in keinerlei Beziehung zu ihnen stehen.
Jungen weisen schlechtere Schulleistungen auf und stellen auf Haupt- und Sonderschulen die Mehrheit, auf Gymnasien die Minderheit der Schüler.
Als eine der Ursachen gilt der geringe Männeranteil bei erzieherischen und Lernberufen. Bekannt ist auch, daß Jungen sich im Bereich Motorik und Sprachkompetenz langsamer als Mädchen entwickeln, was ihre Chancen schon bei der Einschulung verschlechtert.
Jungen erhalten außerdem nach einer Studie des Bundesbildungsministeriums für gleiche Leistungen im Schnitt schlechtere Schulnoten als Mädchen. Sie bekommen auch bei gleichen Noten von den Lehrkräften seltener als Mädchen Gymnasialempfehlungen.
Wir brauchen eine verstärkte Männerförderung in den pädagogischen Berufen, damit Jungen in Kindergarten und Schule mehr männliche Bezugspersonen haben. Außerdem bedarf es einer deutlich stärkeren Berücksichtigung der Eigenarten von Jungen in Unterricht und Erziehung. Im Vorschul- und Grundschulbereich brauchen Jungen eine gezielte Förderung in Sprachentwicklung und Motorik. |
Meiner Ansicht nach liegt es am "Nannystaat" der meint allen zu viel reinreden zu müssen. Tatsächlich sehe ich darin eine Form der falsch verstandenen Weiblichkeit, die überall erziehen und aufpassen will. Womöglich kommt es sogar daher das wir die falschen Frauen an den falschen Positionen haben.
Als erstes braucht es stichhaltige Argumente. Auch wissenschaftliche. Gibt es Studien darüber wie sich die Geschlechter _freiwillig_ entscheiden? Was spricht gegen Quotierung und Gleichstellung? Einige Themen sind ja bei uns im Forum schon angesprochen, zum Beispiel das auch in der Tierwelt einige "Grundmuster" zwischen Männlichen und Weiblichen Tieren zu erkennen sind. -> Das weniger Frauen in bestimmte Berufssparten gehen hat auch biologische Gründe und nicht allein soziale.
Gibt es Statistiken wie viele Frauen was studieren?
/ajk _________________ "Überflüssig zu fragen, was Domänen drohte, die von denjenigen erobert würden, die unfähig sind, selbst welche aufzubauen. Die Zustände in Politik, Bildung und Medien haben längst die Antwort geliefert." Der Maskulist
Zuletzt bearbeitet von ajk am 27 Sep 2009 16:59, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Altschneider

Anmeldungsdatum: 23.04.2009 Beiträge: 24 Wohnort: Stutgart

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Verfasst am: 26 Sep 2009 14:58 Titel: |
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Wir sollten bei den Punkten ergebnisorientiert bleiben, sonst kommen wir wieder in die alten Diskussionen.
Die Berufswahl nach Geschlecht in der Ausbildung gibt es natürlich. Ich zweifele aber daran, das das als politische Begründung gilt.
Jede Quotierung des Einen benachteiligt natürlich den Anderen und führt zu einer willkürlichen Verzerrung des Arbeitsmarktes.
Die in der Tat seltsame Praxis beruht auf der vernunftwidrigen Annahme, dass sich die Geschlechterstruktur der Bevölkerung in jeden anderen Bereich genauso wiederfinden müsse, sonst liegt ein Benachteiligung vor. Zudem wir zirkurlär vorausgesetzt, dass Frauen benachteilit würden. Liegt also ein Verschiebung zugunsten der Frauen vor, erfordert es keine Korrektur. Wirr - scheint aber so die Grundlage zu sein. Es liegt auch kein Beweis dafür vor, dass eine Abweichung als Diskriminierungsfolge gewertet werden muss, sondern Diskriminierung wird vorausgesetzt.
Eine genaue Wiederspiegelung des Geschlechterstruktur könnte sich aber allenfalls nur dann ergeben, wenn nicht nur sämtliche Rahmenbedingungen gleich wären (vom Standort des Arbeitsplatzes über die Qualifikation für den Beruf, Bezahlung, Tätigkeiten bis hin zur Sterberate) sondern auch die Menschen gleiche Interessen, Neigungen und Fähigkeiten hätten, sowie alle Stellen für jeden jederzeit einnehmbar. Und selbst dann kann es noch zu zufälligen Verschiebungen kommen.
Man kann dann natürlich auch fragen, warum nicht auf andere Eigenschaften hin quotiert wird - Haarfarbe, Augenfarbe, Behinderung. Sind in den Vorständen der Firmen jeweils genau die Anteile der Bevölkerung vertreten, wie viele Blinde gibt es dort z. B., Wie viele Rollstuhlfahrer? Muss das Ungleichgewicht ausgeglichen werden.
Der ganze Ansatz ist von vorne bis hinten falsch. Ich glaube auch, ich weiß, woran es liegt, das Männer und Frauen sich in unterschiedlichen Jobs wohlfühlen, aber das gehört alles nicht hierher.
Da Arne Hoffmann und viele Männerrechtler, die ich kenne, ausgewiesene AntiBiologen sind, aus der soziologischen Esotherikschule kommen und daher mit wissenschaftlichen Daten wenig anfangen können, würde ich davon abraten, bilogische oder wissenschaftliche Daten oder Interpretationen das in den Forderungen zu verwenden. Erinner dich an den Piratenblogspot, bei dem "Bios" als Spackos bezeichnet wurden.
Deswegen habe ich auch meine Formulierung gewählt. Anfügen kann man dann allenfalls noch, das eben die Bevölkerungsverteilung auch ohne Diskriminierung in einzelnen gesellschaftlichen Teilbereicht abweichen kann. Und das der Ansatz des Bevölkerungsproporzes den Menschen auch den Zwang auferlegt, diesem zu entsprechen und damit ihre Freiheit einschränkt. |
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Odin

Anmeldungsdatum: 22.04.2009 Beiträge: 505

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Verfasst am: 27 Sep 2009 14:07 Titel: Re: Ablehnung von Quotierung und Gleichstellungspolitik |
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| ajk hat folgendes geschrieben: |
Meiner Ansicht nach liegt es am "Nannystaat" der meint allen zu viel reinreden zu müssen. Tatsächlich sehe ich darin eine Form der falsch verstandenen Weiblichkeit, die überall erziehen und aufpassen will. |
Tatsächlich ist es eine Verweiblichung der Gesellschaft und der Politik. Deshalb werden wir zu Tode gehütet und haben auch keine Politiker mehr wie Wehner und Strauß, die es auch mal krachen lassen _________________ Odin
http://www.youtube.com/OdinGerman |
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Odin

Anmeldungsdatum: 22.04.2009 Beiträge: 505

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Verfasst am: 27 Sep 2009 14:12 Titel: |
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| Altschneider hat folgendes geschrieben: |
Man kann dann natürlich auch fragen, warum nicht auf andere Eigenschaften hin quotiert wird - Haarfarbe, Augenfarbe, Behinderung. Sind in den Vorständen der Firmen jeweils genau die Anteile der Bevölkerung vertreten, wie viele Blinde gibt es dort z. B., Wie viele Rollstuhlfahrer? Muss das Ungleichgewicht ausgeglichen werden.
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Weil Blonde und Blauäugige in der Regel genau so an die Probleme herangehen wie schwarzhaarige und grünäugige. Männer und Frauen jedoch nicht (Behinderte werden übrigens quotiert).
Männer und Frauen ergänzen sich daher hervorragend und sie sollten sich darin auch gegenseitig unterstützen können. Das geht jedoch nicht, wenn irgendwo NUR Männer oder NUR Frauen sind.
Insofern macht eine FÖRDERUNG schon Sinn, aber keine Quotierung IMO - jedenfalls keine staatlich verordnete _________________ Odin
http://www.youtube.com/OdinGerman |
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ajk
Anmeldungsdatum: 22.01.2009 Beiträge: 812

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Verfasst am: 27 Sep 2009 16:59 Titel: |
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Förderung ergibt überhaupt keinen Sinn. Entweder der Mensch ist selbständig fähig und willens sich irgendwo hinzuarbeiten oder er ist es nicht. Worum man sich kümmern kann, das die Politischen Strukturen besser überwacht werden. (Kontrolle der Konti von Politikern..)
/ajk - Ich habe den Eingangspost übrigens Ergänzt. _________________ "Überflüssig zu fragen, was Domänen drohte, die von denjenigen erobert würden, die unfähig sind, selbst welche aufzubauen. Die Zustände in Politik, Bildung und Medien haben längst die Antwort geliefert." Der Maskulist
Zuletzt bearbeitet von ajk am 30 Sep 2009 9:52, insgesamt einmal bearbeitet |
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Altschneider

Anmeldungsdatum: 23.04.2009 Beiträge: 24 Wohnort: Stutgart

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Verfasst am: 27 Sep 2009 17:38 Titel: |
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Odin schrieb:
| Zitat: | Weil Blonde und Blauäugige in der Regel genau so an die Probleme herangehen wie schwarzhaarige und grünäugige. Männer und Frauen jedoch nicht (Behinderte werden übrigens quotiert).
Männer und Frauen ergänzen sich daher hervorragend und sie sollten sich darin auch gegenseitig unterstützen können. Das geht jedoch nicht, wenn irgendwo NUR Männer oder NUR Frauen sind. |
Mein Fehler, ich hatte vergessen, zu schreiben, dass ich als Beispiel den Aufsichtsrat gemeint hatte (sonst funktioniert das ja nicht) da werden soweit ich weiß keine Benachteiligten reinquotiert.
Aber zur unterschiedlichen Arbeitsweise - das Männer und Frauen unterschiedlich an Probleme herangehen, ist klar (obwohl der Differenzfeminismus doch offiziell überwunden ist). Aber: Soll man vorschreiben, dass jeweils unterschiedlichen Formen der Problemlösung einzusetzten sind - und ist das eine Sache des Gesetzgebers und zum anderen hat man es bei Stellenbesetzungem mit Individuen zu tun, weshalb ein Mann natürlich auch dazu neigen kann, mehr frauentypische Lösungswege zu gehen. Dann wäre es doch sinnvoller, als Personaler oder Chef darauf zu achten, das sich ein Team in den Fähigkeiten ergänzt statt das Geschlecht in den Vordergrund zu stellen oder sogar blindlinks nach Geschlecht zu entscheiden.
Ich sehe nach wie vor in Quotierungen keinen Sinn, den ich vertreten würde - Quotierungen sind ein Ausgrenzungselement und dürfen nur äußerst sparsam eingesetzt werden.
Spannender die Frage, ob man Männer quotieren sollte, um das vom Staatsfeminismus verursachte Unrecht gut zu machen. Ich meine nein, nicht nur, weil Männer das nicht brauchen, sondern auch, weil wir dann wieder diese Quotierungsspirale in Gang setzen und die Quotierung der Frauen auch indirekt gutheißen würden (die sich ja auf eine, wenn auch fiktive, Benachteiligung beruft.) |
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ajk
Anmeldungsdatum: 22.01.2009 Beiträge: 812

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Verfasst am: 28 Sep 2009 9:20 Titel: |
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Nein ich denke eine Abschaffung jeglicher Quotierung ist das Ziel.
Der Satz ist ja wie folgt:
"Gleichstellung, Gender mainstreaming, jede einseitige Bevorzugung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts wie etwa Quotierung von Arbeit schränken die Eigenverantwortung und die Selbstwirksamkeit des Einzelnen ein und sind daher abzulehnen."
Das ist aber zu lang.
"Quotierungen hebeln die Eigenverantwortung der Menschen auf und werden abgelehnt."
Ich glaube da fehlt aber noch was.
/ajk _________________ "Überflüssig zu fragen, was Domänen drohte, die von denjenigen erobert würden, die unfähig sind, selbst welche aufzubauen. Die Zustände in Politik, Bildung und Medien haben längst die Antwort geliefert." Der Maskulist |
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