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Men's Rights Online zum Thema Sorgerecht


 
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Die Päpstin - eine Widerlegung :: Nachdenkliches zur Gendertheorie  
Autor Nachricht
Garfield



Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 68

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BeitragVerfasst am: 29 Okt 2009 9:29    Titel: Men's Rights Online zum Thema Sorgerecht Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Da Interesse an der Übersetzung englischer Texte ins Deutsche besteht, hab ich noch einen Text von www.mens-rights.net übersetzt.

Hier erstmal der Link zum Original:
http://www.mens-rights.net/law/custody.htm

Und hier das Ganze auf Deutsch:


Thema Sorgerecht für Kinder

Einführung

Die Sorgerecht-Gesetzgebung berücksichtigt den Grundsatz des Kindeswohls, um über die vormundschaftlichen Rechte für Kinder aus zerbrochenen Familien zu entscheiden. Unglücklicherweise ist dieser Grundsatz des Kindeswohls subjektiv und mehrdeutig, da er a) durch ideologische Bewegungen wie den Feminismus und b) durch Helfer-Organisationen wie Rechtsanwälte oder Psychotherapeuten beeinflusst werden kann. Eine Menge dieser Helfer-Organisationen sind offene Vollstrecker der feministischen Ideologie.

Grundsatz des Kindeswohls

Gemäß dem Family Law Act (Australien) wird das Kindeswohl durch Abschätzung der folgenden Kriterien ermittelt:

- die Wünsche des Kindes (und Faktoren, die wichtig sind für das Gewicht, das diesen Wünschen beigemessen werden muß, zum Beispiel Reife und Verständnisfähigkeit);
- die Beziehung des Kindes zu jedem Elternteil oder zu anderen Menschen;
- die Auswirkungen von Veränderungen für das Kind, einschließlich Trennung von den Eltern oder von anderen Menschen;
- praktische Schwierigkeiten für den Kontakt des Kindes mit einem Elternteil;
- die persönlichen Eigenschaften des Kindes (Reife, Geschlecht, Familienverhältnisse, Kultur usw.);
- die Notwendigkeit, das Kind vor Schaden zu schützen und
- mögliche Existenz von familiärer Gewalt oder gerichtlicher Verfügungen dazu.

Mit dem Argument, daß die Wünsche des Kindes nicht immer dem Kindeswohl entsprechen, hat das Gericht das Recht, die Wünsche des Kindes zu übergehen, wenn es über die Regelung des Sorgerechts für das Kind entscheidet. [1] Hypothetisch ausgedrückt bedeutet dies, daß für den Fall, daß ein Kind und ein Psychotherapeut über das Wohl des Kindes unterschiedlicher Meinung sind, der Richter das Argument nutzen kann, daß die Meinung des Psychotherapeuten mehr Gewicht und Glaubwürdigkeit hat als der Wunsch des Kindes.

Beispiel

Frau Anne Drist, eine feministisch beeinflusste Psychotherapeutin, behauptet, daß Jimmys Mutter, Jenna Talia-Wartz, besser geeignet ist als sein Vater, Romeo Talia, um für ihn zu sorgen. Frau Anne Drist stützt ihr Argument auf die Behauptung, daß Mütter bessere Eltern wären als Väter. Sie führt eine zweifelhafte Studie einer feministischen Lobbygruppe an, um ihr Argument zu untermauern. Jimmy möchte nicht bei seiner Mutter leben weil sie a) wahllos Männer zu sich nach Hause bringt, um mit ihnen zu schlafen und b) wegen dem unangenehmen Geruch nach Zigarettenqualm, der aus ihrer Kleidung ausdünstet. Die für die Entscheidung verantwortlichen Beamten können nun die Argumente des Kindes ignorieren und zu Gunsten der spekulativen Theorie der Psychotherapeutin entscheiden.

Wie die feministische Ideologie Sorgerechts-Streitigkeiten beeinflusst

Gemäß der feministischen Ideologie sollten Sorgerechts-Streitigkeiten zugunsten der Mütter entschieden werden. Einige Richter sind dafür bekannt, diesen Standpunkt zu vertreten. [2]

Die persönliche Meinung von Psychotherapeuten kann während des Entscheidungsprozesses sehr viel Einfluß ausüben; sie kann bestimmen, welche Partei das Sorgerecht bekommt. Psychotherapeuten müssen nicht zwingend irgendwelche Erfahrungen mit Kindern haben. Als Ergebnis daraus können die Ansichten vieler Psychotherapeuten weltfremd sein. Die Befähigung der Eltern, die um das Sorgerecht für ihre Kinder kämpfen, wird durch Psychotherapeuten, die mit diesen Fällen befaßt sind, oft ignoriert. [3]

Falsche Beschuldigungen

Falsche Beschuldigungen bezüglich Gewalt und/oder sexuellen Mißbrauch werden häufig während Anhörungen für Sorgerechts-Fälle vorgebracht. Die meisten Falschbeschuldigungen, die während Sorgerechts-Anhörungen geäußert werden, bleiben ungeprüft, trotzdem sie genutzt werden, um über den Ausgang solcher Fälle zugunsten der beschuldigenden Partei zu entscheiden. [4] Als Ergebnis dessen ermutigen einige Scheidungsanwälte ihre Klienten dazu, ihre Ex-Partner während Sorgerechts-Streitigkeiten fälschlicherweise der häuslichen Gewalt und/oder des Kindesmißbrauchs zu beschuldigen. [5]

3-Schritt-Technik, die Mütter nutzen, um das System zu manipulieren:

1. Eine Falschbeschuldigung bezüglich häuslicher Gewalt oder Kindesmißbrauch gegen den Vater vorbringen
2. Das alleinige Sorgerecht für die Kinder fordern
3. Kindergeld, Unterhalt und Erstattung von Gerichtskosten fordern

Nach Phyllis Schlafly wird eine Mutter wahrscheinlich die 3-Schritt-Technik nutzen, weil sie ihr a) erlaubt, den Beweis zu umgehen, daß sie das Sorgerecht verdient und dies b) den Ruf ihres Ex-Partners beschädigt indem es Skepsis ihm gegenüber erzeugt. Gutachter sind dafür bekannt, so einen Fall als eine Scheidung mit hohem Konfliktpotenzial einzustufen und davon auszugehen, daß das geteilte Sorgerecht nicht funktionieren wird, wegen der Unfähigkeit der Eltern, ihre Probleme vor Gericht zu lösen – das alleinige Sorgerecht wird also der Mutter zugesprochen. Der Vater wird vom Gericht ermahnt, wenn er sich nicht fügt; das Gericht wird dann festhalten, daß er „das Verfahren nicht akzeptiert“. Wenn er versucht, sich selbst gegen die Beschuldigungen zu verteidigen und darauf verweist, daß es nur Behauptungen der Mutter sind, werden ihm die grundlegenden Rechte eines Angeklagten vor Gericht verweigert, die in dem Ausspruch „unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils“ zusammengefaßt werden.

Die Mutter muß ihre Beschuldigungen nicht belegen. Davon ausgehend, daß die Beschuldigungen der Mutter wahr sind, untersucht das Gericht den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen nicht. Der Vater wird gezwungen, sich damit einverstanden zu erklären, durch vom Gericht bestellte Kindesmißbrauchsermittler befragt und untersucht zu werden – und er muß dies bezahlen.

Väter werden dazu verurteilt, Umerziehungskurse und psychotherapeutische Sitzungen zu besuchen, wo sie dazu gezwungen werden, zu sagen, daß sie im Unrecht wären. Die Psychotherapeuten schicken Berichte zurück an das Gericht, und der Vater wird gezwungen, diese Sitzungen zu besuchen, bis er sich fügt.

Gerichtlich bestellte Psychotherapeuten und Rechtsanwälte profitieren von diesem Verfahren, weshalb sie sich gegenseitig ihren Klienten empfehlen. Tatsächlich werden Psychotherapeuten es vermeiden, die Empfehlungen anderer Therapeuten anzuzweifeln oder deren Kompetenz zu überprüfen, und die Rechtsanwälte werden sie nicht ins Kreuzverhör nehmen, weil sie allesamt von dem fortlaufenden Geschäft mit den Gebührenzahlungen der Väter profitieren. [6]

Besuchsrechte

Einem nicht-sorgeberechtigtem Elternteil ist üblicherweise erlaubt, sein/ihr Kind zu besuchen. Das Gericht wird normalerweise festlegen, wann der nicht-sorgeberechtigte Elternteil sein/ihr Kind besuchen kann. Das Einverständnis zwischen dem nicht-sorgeberechtigten und dem sorgeberechtigtem Elternteil wird erwartet, wenn der Erstgenannte das Kind besuchen möchte. Die Weigerung eines sorgeberechtigten Elternteils, das zu akzeptieren, kann dazu führen, daß das Gericht die Sorgerechts-Regelungen ändert. Allerdings geben manche Gerichte das Sorgerecht nicht an nicht-sorgeberechtigte Eltern, die ihren Kindern entfremdet wurden. [7]

Statistik:

Nach dem Centre for Children's Justice, INC (CCJ) sind Kinder, die in vaterlosen Haushalten aufgewachsen sind, verantwortlich für folgendes:

1. 63 % der Selbstmorde von Jugendlichen. (Quelle: US Dept. Of Health & Human Services, Statistik-Büro)
2. 71 % der schwangeren Teenager. (Quelle: US Dept. Of Health & Human Services)
3. 90 % aller obdachlosen oder von zu Hause weggelaufenen Kinder.
4. 70 % der Jugendlichen in staatlichen Jugendanstalten stammen aus vaterlosen Haushalten (Quelle: U.S. Dept. Of Justice, Sonderbericht, September 1988)
5. 85 % aller Kinder, die Verhaltensstörungen zeigen (Quelle: Centre for Disease Control).
6. 80 % der Vergewaltiger, die durch verlagerten Zorn angetrieben werden. (Quelle: Criminal Justice & Behaviour, Band 14 S. 403-426, 1978).
7. 71 % der Schulabbrecher an US-Highschools. (Quelle: National Principals Association Report on the State of High Schools).
8. 75 % aller jugendlichen Patienten in Drogenentzugs-Zentren. (Quelle: Rainbows for all God's Children).
9. 85 % aller Jugendlichen in Gefängnissen. (Quelle: Fulton Co. Georgia jail populations, Texas Dept. Of Corrections 1992)
[8]

Weitere Lektüre:

The Fatherphobia Of Family Courts von Phyllis Schlafly
http://www.eagleforum.org/column/2005/feb05/05-02-02.html

Centre for Children's Justice, INC (CCJ)
http://www.childrensjustice.org/stats.htm

Literaturliste:

[1] Legal Information Access Centre
Family Law Act (Australia) – Kindeswohl
http://www.austlii.edu.au/au/other/liac/hot_topic/hottopic/2000/1/3.html#Heading369

[2] „The love of money is the root of all evil“
„Deshalb müssen Sie nicht nur die den Gesetzen anhaftende Voreingenommenheit überwinden, sondern Sie kämpfen gegen altmodische und feministische Standpunkte der Richter, die glauben, daß Mütter bessere Eltern als Väter sind.“ Rachel Alexander
http://www.mensrights.com.au/index.php?article_id=92

[3] The Fatherphobia Of Family Courts
„Familiengerichte nutzen eine höchst subjektive Regel, bezeichnet als Kindeswohl, wie es durch vom Gericht bestellte Gutachter oder Psychotherapeuten dargestellt wird. Es wird nicht verlangt, daß diese irgendwelche eigenen Erfahrungen mit der Erziehung von Kindern haben, und sie dürfen ihre persönlichen Vorurteile einsetzen, um Eltern zu überstimmen.“ von Phyllis Schlafly
http://www.eagleforum.org/column/2005/feb05/05-02-02.html

[4] False Accusations of Child Abuse
„Gerichte entscheiden sich oft nach dem Motto „lieber Vorsicht als Risiko“ dafür, dem beschuldigten Elternteil das Sorgerecht zu verweigern. Manchmal erhält der beschuldigte Elternteil noch nicht einmal das Besuchsrecht, selbst dann, wenn bei Ermittlungen kein Beweis für Mißbrauch gefunden wurde.“ Aaron Larson
http://www.expertlaw.com/library/domestic_violence/false_accusations.html

[5] The Feminist View Of Domestic Violence vs. Scientific Studies
„Einige Scheidungsanwälte und „Gender“-Aktivisten sind auf Ermutigung zu Falschbeschuldigungen spezialisiert, und sie üben mit den Frauen aktiv die Aussagen für die falschen Beschuldigungen.“ von Sam und Bunny Sewell, Family Resources & Research
http://www.lectlaw.com/files/fam27.htm

[6] The Fatherphobia Of Family Courts
„Einige Scheidungsanwälte raten Ehefrauen dazu, den Prozess durch Anwendung der Drei-Schritt-Technik zu manipulieren: (1) Behauptungen zu häuslicher Gewalt oder zu Kindesmißbrauch aufzustellen, (2) das alleinige Sorgerecht zu fordern, (3) große Summen über Kindergeld, Unterhalt und Gerichtskosten zu kassieren.

Wenn der Vater dagegen protestiert, kann die Ehefrau weitere Beschuldigungen vorbringen. Die Gutachter betrachten es dann als eine Scheidung mit hohem Konfliktpotenzial und geben das Sorgerecht der Ehefrau, mit der Begründung, daß das gemeinsame Sorgerecht nicht funktionieren würde.

Wenn der Ehemann nicht einwilligt, wird er vom Gericht dafür gerügt, daß er „das Verfahren nicht akzeptiert“. Beim Versuch, sich gegen Beschuldigungen zu verteidigen, werden dem Vater die grundlegenden Rechte von Angeklagten verweigert, wie die Unschuldsvermutung und die Notwendigkeit, daß der Ankläger Beweise liefern muß, die über jeden Zweifel erhaben sind.

Familiengerichte zwingen Väter, sich Befragungen und Ermittlungen durch vom Gericht bestellte Gutachter auszusetzen. Väter werden gezwungen, die hohen Gebühren solcher privat praktizierenden Gutachter zu zahlen, die sie nicht engagiert haben, deren Dienste sie nicht wollen und deren Qualifikation und Einstellung zweifelhaft sind.“ von Phyllis Schlafly

http://www.eagleforum.org/column/2005/feb05/05-02-02.html

[7] Interference with parental rights of noncustodial parent as ground for modification of child custody
„Einflußnahme eines Elternteils auf die Beziehung eines Kindes zum anderen Elternteil entspricht fast nie dem Kindeswohl. Tatsächlich können in extremen Fällen Handlungen eines Elternteils, um das Kind dem anderen Elternteil zu entfremden, um zu verhindern, daß der andere Elternteil das Besuchsrecht bekommt oder um mit dem Kind in einen weit entfernten Staat oder in ein anderes Land zu ziehen, häufig zu einer Haftung aus unerlaubter Handlung führen. Siehe allgemein dazu E. Borris, „Torts Arising Out of Interference with Custody and Visitation“, 7 Divorce Litigation 192 (1995). Haftung aus unerlaubter Handlung ist allerdings nicht immer möglich, da viele Gerichte es ablehnen, durch Behinderung der Besuchsrechte entstandene Schäden anzuerkennen. Z.B. Cosner v. Ridinger, 882 P.2d 1243 (Wyo. 1994).

Ein nicht sorgeberechtigter Elternteil bleibt nicht immer ohne Rechtsmittel, einfach nur, weil Gerichte im Kompetenzbereich solcher Elternteile es ablehnen, unrechte Handlungen anzuerkennen, die sich aus der Behinderung seiner oder ihrer elterlichen Rechte ergeben. Dieser Artikel behandelt eine andere Art von Haftung, die die Folge von Behinderung der Rechte eines nicht sorgeberechtigten Elternteils sein kann: Verlust des Sorgerechts. Der Artikel wird zuerst die Frage erörtern, ob eine Partei im Allgemeinen eine Änderung des Sorgerechts nach so einer Behinderung erreichen kann. Dann wird der Artikel konkrete Handlungen eines sorgeberechtigten Elternteils untersuchen, die ein Gericht dazu bringen könnten, das Sorgerecht abzuändern, einschließlich Verweigerung der Besuchsrechte, Entfremdung des Kindes vom nicht sorgeberechtigten Elternteil und Umzug mit dem Kind in einen entfernten Gerichtsbezirk. Der Abschnitt über Entfremdung des Kindes enthält eine Diskussion des „Parental Alienation Syndrome“ (PAS, elterliches Entfremdungssyndrom) und neueste Fälle, die mit PAS zu tun haben. Der Artikel schließt mit einer Anregung für mögliche Maßnahmen, die Fachleute in Sorgerechtsentscheidungen einbinden können , um zukünftig Probleme zwischen sorgeberechtigten und nicht sorgeberechtigten Elternteilen zu vermeiden.“ Edward B. Borris, Assistant Editor, Divorce Litigation

http://fact.on.ca/Info/pas/borris97.htm

[8] Centre for Children's Justice INC (CCJ)
http://www.childrensjustice.org/stats.htm

Copyright 2004-2009 Men's Right Online


Freundliche Grüße
von Garfield


Zuletzt bearbeitet von Garfield am 29 Okt 2009 12:51, insgesamt einmal bearbeitet
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ajk



Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beiträge: 812

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BeitragVerfasst am: 29 Okt 2009 9:38    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank Garfield, das ist echt hilfreich das Du so fleissig bist und das machst. Ich selbst habe aufgrund von einem Projekt in der Arbeit grad weniger Zeit..

gruss

/ajk

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"Überflüssig zu fragen, was Domänen drohte, die von denjenigen erobert würden, die unfähig sind, selbst welche aufzubauen. Die Zustände in Politik, Bildung und Medien haben längst die Antwort geliefert." Der Maskulist
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