| Pille für den Mann :: Anfrage Fernsehsender |
| Autor |
Nachricht |
Odin

Anmeldungsdatum: 22.04.2009 Beiträge: 505

|
|
| Nach oben |
|
 |
ajk
Anmeldungsdatum: 22.01.2009 Beiträge: 812

|
Verfasst am: 09 Dez 2009 22:39 Titel: |
|
|
hy cool du bist berühmt! Sehr gut.  _________________ "Überflüssig zu fragen, was Domänen drohte, die von denjenigen erobert würden, die unfähig sind, selbst welche aufzubauen. Die Zustände in Politik, Bildung und Medien haben längst die Antwort geliefert." Der Maskulist |
|
| Nach oben |
|
 |
Odin

Anmeldungsdatum: 22.04.2009 Beiträge: 505

|
|
| Nach oben |
|
 |
Odin

Anmeldungsdatum: 22.04.2009 Beiträge: 505

|
Verfasst am: 14 Dez 2009 12:21 Titel: |
|
|
Der Artikel ist mittlerweile nicht mehr aufrufbar:
"Keine Aktienmehrheit am Kind"
Initiative fordert nun geteiltes Sorgerecht bei unverheirateten Partnern
Wolfgang Wenger ist Sozialpädagoge und engagiert sich in der Initiative „Väteraufbruch für Kinder” für in Trennung lebende Väter. Jens Meifert sprach mit ihm.
Herr Wenger, der Europäische Gerichtshof hat unverheirateten Vätern mehr Rechte im Umgang mit dem Kind zugesprochen. Sind Sie zufrieden?
Das Urteil war überfällig. Grundsätzlich ist es aber schade, dass sich dieser Vater erst an den Gerichtshof in Straßburg wenden musste, um zum Recht zu kommen. Es gab ja bereits den Hinweis des Bundesverfassungsgerichts, die betreffende Rechtslage zu prüfen. Die Bundesregierung hat das in sechs Jahren nicht geschafft.
Was für eine Konsequenz muss es nun geben?
Es bedarf dringend der gesetzlichen Klarstellung. Dass nämlich grundsätzlich beide Eltern für das Sorgerecht Verantwortung tragen.
Bislang ist dies bei Eheschließung automatisch so, Unverheiratete müssen eine gemeinsame Sorgeerklärung abgeben...
... und wenn dies nicht geschieht, verbleibt das Sorgerecht automatisch bei der Mutter. Das geht nicht. Es kann auch keine Aktienmehrheit am Kind geben, so nach dem Motto: 61 Prozent für die Mutter, 39 für den Vater Im Gesetz muss stehen: Beide Eltern tragen Sorge.' Wie bei Verheirateten.
Manche sagen, das bringt die Mutter in die ungünstige Lage, sich mit dem Vater auch auseinandersetzen zu müssen, wenn dieser gar kein Interesse am Kind zeigt.
Aber das kann doch nicht Grundlage fürs Gesetz sein. Wenn es zu schwerwiegenden Problemen kommt, bedarf es einer weitergehenden Klärung. Das ist bei Verheirateten aber genauso.
Wie beurteilen Sie heute grundsätzlich die Situation von Vätern, die in Trennung leben? Es gibt schon viele Probleme. Dabei geht es weniger ums Sorgerecht als ums Umgangs-
handelt, sondern dass sie einen wichtigen Einfluss auf das Kind haben. Wir reden hier halt immer über die schwierigen Fälle, und da muss man leider sagen: Je härter die Mutter auftritt, desto mehr setzt sie durch.
Erklären Sie das bitte.
Sie kann nach wie vor erreichen, dass der Vater das Kind kaum oder gar nicht mehr sieht. Es gibt zwar klare Regelungen zum Umgangsrecht. Aber wenn zwei Wochen dazwischen liegen, hat die Mutter genügend Zeit, um auf das Kind einzuwirken. Dann schreit es irgendwann, ich will nicht', und dann hat's der Vater schwer.
Sehen Sie die Gerichte offen für die Position der Väter?
Es ist ein Glücksspiel. Wenn Sie ein gutes Familiengericht haben, dann können Sie ganz viel machen. Andersherum: Wenn Sie das falsche Gericht erwischen und die Mutter schwierig ist, dann war's das mit der Beziehung zum Kind.
Wie erklärt man einem Gericht eigentlich seine Vater-Qualitäten?
Es gibt ein Gutachten. Dafür sitzt jemand daneben und beurteilt das Verhältnis zwischen Vater und Kind und informiert sich. Auch da weiß man aber bei bestimmten Gutachtern, wohin die Reise geht. Wir fordern vor allem schnellere Verhandlungen, denn nach zwei Jahren will das Kind den Vater auch nicht mehr sehen.
Eine Frage drängt sich aus: Gehen nicht diese Streitigkeiten immer zulasten des Kindes?
Auch deswegen sollte es kurze Verfahren geben. Und dann gibt es Verfahrenspfleger, die immer wieder daran erinnern sollten. Aber es stimmt: Es ist nicht alles juristisch lösbar. Nur gibt es leider für Väter viel zu wenig Beratungsangebote. Und schon gar nicht welche, die nicht mit Frauen besetzt sind, wo sie einfach ihre Probleme schildern können. Das würde schon mal ganz viel auffangen. _________________ Odin
http://www.youtube.com/OdinGerman |
|
| Nach oben |
|
 |
Prometheus
Anmeldungsdatum: 19.08.2009 Beiträge: 152 Wohnort: Luxemburg

|
Verfasst am: 14 Dez 2009 14:41 Titel: |
|
|
| Zitat: | | Der Artikel ist mittlerweile nicht mehr aufrufbar: |
Sehr suspekt.
Aber mal eine allgemeine Frage. Wie läuft so ein Interview eigentlich ab? In Interviews reden Leute immer wie gedruckt. Wird das besprochene nachträglich noch überarbeitet? |
|
| Nach oben |
|
 |
Odin

Anmeldungsdatum: 22.04.2009 Beiträge: 505

|
Verfasst am: 14 Dez 2009 23:36 Titel: |
|
|
| Prometheus hat folgendes geschrieben: |
Aber mal eine allgemeine Frage. Wie läuft so ein Interview eigentlich ab? In Interviews reden Leute immer wie gedruckt. Wird das besprochene nachträglich noch überarbeitet? |
Meist telefonisch. Die Zeitung erscheint ja in Köln, ich bin in Bayern.
Man redet ein paar Minuten mit dem Reporter und der sucht sich dann die Sachen raus, die ihm gefallen haben. In diesem Fall hat er später dann nochmal angerufen, um noch ein paar Fragen zu klären ("kann ich das so schreiben?")
Ist aber trotzdem ein Glückspiel. Hab auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ein Radiointerview z.B. wurde mal grottenschlecht zusammengebastelt. Ein wenig Vertrauen zum Reporter gehört also auch dazu. Natürlich könnte man sich das Ganze vorher noch schriftlich zuschicken lassen, aber meist reicht die Zeit nicht. Wenn das Interview am nächsten Tag nicht in der Zeitung steht, ist das Thema "kalt".
In einer großen Zeitung hatte ich mal einen ganzseitigen Bericht über mich - den habe ich eigenhändig selbst geschrieben und der Reporter hat dafür dann kassiert
War mir aber ganz recht so _________________ Odin
http://www.youtube.com/OdinGerman |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|