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Thesen - AGENS


 
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Warum ist die Lohnlüge in der Presse Tabu? :: [Arte-Themenabend] Journalismus auf Abwegen?  
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Odin



Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 514

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BeitragVerfasst am: 29 Jan 2010 22:11    Titel: Thesen - AGENS Antworten mit Zitat

Thesen (anstatt „Berliner Mannifest“?)

1. Männer und Frauen sind gleich - auch wenn sie „anders“ sind
2. Die Frauenbewegung hat sich von einem ideologisierten Feminismus vereinnahmen lassen
3. Eine subtile Männerverachtung hat sich in unserer Gesellschaft breitgemacht, das Einfühlungsvermögen für männliche Belange ist auf Null gesunken
4. Um die Balance der Geschlechter zu verbessern und das Geschlechterverhältnis zu demokratisieren ist derzeitig die parteiliche Sicht auf Männer nötig und förderlich
5. Die Kinder bleiben auf der Strecke, wenn wir den Status quo des Geschlechterdialoges aufrechterhalten.
6. Frauen sollten Unterstützerinnen von Männerfragen sein, da sie von der Emanzipation des Mannes am stärksten profitieren werden
7. Das Geschlechterverhältnis muss als ein dynamisches verstanden werden, die professionelle Gleichstellungsarbeit demzufolge auch für die Belange von Männern öffnen
8. Auf die Einhaltung des Art. 3 des GG muss, auch im Sinne der Gleichstellung des Mannes, top down geachtet werden.
(Monika Dittmer, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Goslar)

AGENS Mission Statement

1) Wir möchten die üblich gewordene Kluft der Feindseligkeit zwischen den Geschlechtern schließen, die der radikale Feminismus aufgerissen hat. Radikale, geschlechterbetonende Ideologien lehnen wir ab. Die Probleme zwischen Männern und Frauen können beide nur in gemeinsamer Verantwortung füreinander lösen.
2) Der Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes ist verpflichtend für beide Geschlechter. Wir streben seine Verwirklichung deshalb auch zugunsten des bislang vernachlässigten männlichen Geschlechts an.
3) Wir möchten die Interessen der Männer und Jungen an einer fairen Geschlechterpolitik, die eine eigenständige Politik für Männer voraussetzt, in der Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen. In den letzten Jahren war Männer- und Jungenpolitik immer mehr von feministischen Vorurteilen geprägt.
4) Wir wollen Öffentlichkeit auch für bislang vielfach tabuisierte Themen schaffen.
5) Wir treten für eine identitätsstiftende, solidarische Gemeinsamkeit der Männer untereinander ein. Das Abwerten und Lächerlichmachen von Männern lehnen wir ab. Gruppierungen und Institutionen, deren Existenzgrundlage sich aus der Diskreditierung von Jungen und Männern speist, treten wir entgegen.

(Arne Hoffmann)

_________________
Odin
http://www.youtube.com/OdinGerman
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Prometheus



Anmeldungsdatum: 19.08.2009
Beiträge: 160
Wohnort: Luxemburg

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BeitragVerfasst am: 30 Jan 2010 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
1. Männer und Frauen sind gleich - auch wenn sie „anders“ sind


Dieser Satz sagt leider alles und nichts aus. Das Wort Gleichheit ist ein gefährliches, in dessen Namen schon viel Unfug veranstalltet wurde.
Sinnvoll ist die Gleichheit vor dem Gesetz, mit gleichen Rechten und Pflichten. Es ist möglich, dass auch eigentlich diese Gleichheit gemeint wurde, aber das ist nicht genau genug spezifiziert.

Zitat:
2. Die Frauenbewegung hat sich von einem ideologisierten Feminismus vereinnahmen lassen


Zurzeit kann man zwischen Frauenbewegung und Feminismus überhaupt keinen Unterschied machen. Mir ist auch nicht ganz klar, wie eine nicht-feministische Frauenbewegung aussehen würde.

Zu den Punkten 3, 4,und 5: Zustimmung

Zitat:
6. Frauen sollten Unterstützerinnen von Männerfragen sein, da sie von der Emanzipation des Mannes am stärksten profitieren werden


Ich glaube eher, es wird ein Heulen und Zähneknirschen geben, wenn Frauen endlich die gleichen Pflichten wie Männern auferlegt werden, und Männern die gleichen Rechte wie Frauen bekommen.

Zitat:
7. Das Geschlechterverhältnis muss als ein dynamisches verstanden werden, die professionelle Gleichstellungsarbeit demzufolge auch für die Belange von Männern öffnen


Also, ich möchte die professionelle Gleichstellungsarbeit eigentlich abschaffen, den sie ist das Problem und nicht die Lösung.
Es währe idiotisch, staatlich bezahlte Gender-Onkel einzustellen, um die staatlich bezahlten Gender-Tanten zu kontrollieren. Besser ist es, die Gender-Tanten abzuschaffen, das ist auch die billigste Lösung.

Was mich an den Satz noch sehr stark stört, ist das Wort Gleichstellung. Gleichberechtigung ja - Gleichstellung nein. Ich möchte gleiche Chancen für alle haben, nicht das gleiche Ergebnis.

Zitat:
8. Auf die Einhaltung des Art. 3 des GG muss, auch im Sinne der Gleichstellung des Mannes, top down geachtet werden.


"top down" ist ein böses Wort, auch wenn es mal zu unserem Vorteil zum Einsatz kommen sollte. "top down" widerspricht meiner Meinung nach dem Prinzip einer freien Gesellschaft.


Zitat:
(Monika Dittmer, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Goslar)


Eine Gleichstellungsbeauftragte, das erklärt die etwas komische Denkweise. Gleichstellungsbeauftragte sehen es natürlich lieber, wenn man Gleichstellungsarbeit ausweitet, anstatt sie abzuschaffen.


Dem AGENS Mission Statement kann ich zustimmen, auch wenn in Punkt 2 wieder diese nicht definierte Gleichheit vorkommt (Die übrigens auch in dem angesprochen Grundgesetz nicht definiert ist).

Zitat:
5) Wir treten für eine identitätsstiftende, solidarische Gemeinsamkeit der Männer untereinander ein.


Das ist glaube ich ein wichtiger Punkt. Es konnte nur soweit kommen, weil Frauen es geschafft haben, Männer ständig gegeneinander auszuspielen.
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ajk



Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beiträge: 822

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BeitragVerfasst am: 01 Feb 2010 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Männer und Frauen sind NICHT gleich. Das werden sie nie sein und das kann man auch nie ändern.

Genderschmarrn gehört abgeschafft und nicht noch erweitert auf Männerbelange.

/ajk

_________________
"Überflüssig zu fragen, was Domänen drohte, die von denjenigen erobert würden, die unfähig sind, selbst welche aufzubauen. Die Zustände in Politik, Bildung und Medien haben längst die Antwort geliefert." Der Maskulist
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